07.09.2010

bahncard.


zweigeteilt die eigene hand halten: ein ich hier und ich dort und alles doch nur ich und zerstreut vom außenrum bleibt nichts sonst greifbar oder sichtbar und in einem film heißt es luft sei auch nur element und zu benutzen wie wasser undoder erde und also den widerstand benutzen und es anfassen das element und berühren und sich nicht einlassen auf die verirrungen der techniken und die verwirrungen der möglichkeiten.
ein blatt in die hand nehmen das vom baum gefallen ist oder einem gefallenen erst hinterherlaufen auf der straße den blick auf den boden gerichtet und das blatt dann letztendlich doch nehmen und zerreiben mit den fingern und den händen und es in einzelteilen auf den asphalt fallen lassen und ein glück: wieder nicht überfahren worden beim blinden hinterherlaufen und bei den spielen die der wind spielt mit uns während wir vorbeilaufen an häusern die einmal wichtig waren oder zumindest: regelmäßig.
und jetzt nur noch haus ist mit lichtern davor und nicht mehr darin und keine knirschenden dielen mehr unter schwermütigen füßen und keine zerträumten verfassungen mehr an tagen und abenden und all den zugfahrten ohne bahncard und ich überlege ob ich vielleicht einfach an der luft hochklettere und dann renne wie der wind und dabei ein paar blätter mitnehme oder alle für meine jackentasche.

Kommentare:

  1. it's here. autum is here and I know you waited long enough for it!

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  2. oh yes. it's like meeting a dear friend only once a year. and everytime looking forward to it. and then when the day is here: it's always worth the waiting.

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