03.08.2010

Ballons.

Zwischenmenschlichkeiten geraten vollends aus dem Ruder. Uns platzen Gefühle wie Luftballons in der Hand und verwundert darüber starren wir in unsere leeren schmutzigen Hände, durch die Finger hindurch auf die verkrampften Füße. Und dabei haben wir einfach zu fest gedrückt. Sachen werden gesagt und verflucht und gedacht und aus Gründen nicht gesagt und anvertraut. Es geht hin und her und Sätze wechseln Besitzer wie Geldscheine es tun und aus jedem Mund bedeuten sie mehr oder weniger, immer aber: etwas anderes. Wir glauben nichts und niemandem und reden es uns ein und glauben in Wirklichkeit fast alles. Es wird nicht mehr unterschieden zwischen Gefühl und Gefühl und warum auch.














Motiv gefunden von: Horst.

Kommentare:

  1. Grundsätzlich zu bewundern ist deine Stilfestigkeit, die sich, wie ich meine, insbesondere in den letzen Posts mehr und mehr abzeichnet!

    Das ist so eine Aneinanderreihung und ein Widersprechen in den Sätzen - ich lese und weiß wer schrieb!

    Meinen Respekt.

    Und das Bild der platzenden Luftballons...das ist so ja, weil man doch eigentlich weiß, dass man Luftballons nicht so feste drücken soll.

    Die mit Helium sind die Besten! Vielleicht gerade Mal mit einem SChnürchen an das Handgelenk gebunden. Und wenn wir sie fliegen lassen, bekommen wir vielleicht einen Hauptgewinn zurück.

    Vielleicht...

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  2. danke. schön, das zu lesen.


    vielleicht sind es ballons mit glitzer darin oder farbe. das gibt eine riesen sauerei, wenn sie platzen.
    aber manchmal hat es auch nur etwas befreiendes, sie fliegen zu sehen, über dächer und flüsse und brücken. auch ohne einen preis.

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