30.05.2009

Learning.

I fell in love because I couldn't not. I guess this is how it always works and how it always worked. I fell in love even if I didn't want to. And I couldn't fall in love even though I wanted it the most. Sometimes you can't control who you are and who sits next to you or in front of you or who it is that winds up tangled up in your arms at night.
You do things because you have to. Because something inside of you tells you to. Makes you to. Makes you do things you like or you love or you hate and things you may even be regretting someday or even the second after you've done it. We learn things about ourselves. We can't not. And I'm thankful every day for every mistake I have made.

19.05.2009

Gesellschaften.

Ich glaube ja zunehmend, dass intelligente Menschen nicht gesellschaftsfähig sein können. Ich denke auch: Ich lass das mal so stehen.

17.05.2009

Sonntag.

Vielleicht hätte ich einfach ein Gespräch beginnen sollen. Einen Schritt machen, nach vorne auf die Wiese und mich setzen und anfangen zu sprechen. Und mich erkundigen und vielleicht vorstellen und vielleicht Informationen bekommen und ein Lächeln und einen schönen Tag haben. Man macht sich ja viel zu viele Gedanken und denkt viel zu viel nach und hat Szenarien im Kopf, die ja kaum wahr werden, aber dann doch immer wieder abhalten vom eigentlichen Tun. Weil man Angst hat vor Abweisung und davor, etwas nicht zu entsprechen. Man hat ja sozusagen Vorstellungen davon, was von einem erwartet wird und greift damit den Gedanken des Gegenübers vor, ohne eigentlich zu wissen, welche Erwartungen tatsächlich herrschen oder ob gar keine herrschen oder ob man eventuell herrschenden gerecht werden kann oder könnte oder will.
Man soll ja immer keine Erwartungen haben. Also: weder an sich selbst noch an andere. Das wäre ja der einfachste und auch entgegenkommendste Weg und vielleicht sogar der glücklichste. Weil dann hätte ich vielleicht einfach ein Gespräch begonnen und nicht nur darüber nachgedacht. Und auf eine Abweisung hätte ich dann vielleicht milde reagiert, weil: ich habe keine Annahme erwartet. Nur erhofft. Aber eine Hoffnung, die sich nicht erfüllt, ist ja weit weniger schmerzhaft als eine Erwartung, die sich nicht erfüllt. Weil Hoffnungen ja allgemein seltener in Erfüllung gehen und also Hoffnungen bleiben, Fiktion sozusagen.
Und nun ist es ja so, dass so vieles Fiktion ist. Schon alleine, was sich abspielt in unseren Köpfen, wenn wir zum Beispiel so dasitzen und uns denken: Ich sollte einfach ein Gespräch beginnen. Es ist ja fiktiv, wie ein solches Gespräch ablaufen könnte und wir stellen uns Sätze vor und Worte und Fragen und Antworten und Mimiken. Und die haben ja nichts mit der Realität zu tun. Weil: wir sitzen ja noch immer alleine auf der Bank. Aber andererseits: Vielleicht ist es Fiktion, ein Gespräch führen zu wollen. Vielleicht ist es einfach nur Sonntag und die Sonne scheint und man hat nichts zu tun. Und vielleicht interessiert mich das Buch in ihren Händen mehr als alles andere.