15.03.2009

15 March 2009

wie grau es heute wieder ins fenster rein fällt. fast, als würden die tropfen durchkommen wie sonst vereinzelter sonnenschein. da ist man ja beinahe geneigt, sich mit regenschirm auf das sofa zu setzen, an den tisch.
ich sitze da ja schon im jackett, overdressed, mit meinem buch und meinem kaffee. abwechselnd: kapitel und schluck. die kapitel im neuen juli zeh sind kurz. das funktioniert. was nicht funktioniert: musik hören. ein wackelkontakt im kopfhörersteckloch. manchmal schon lustig, wie abhängig man sich von geräten macht und wie sie die stimmung schwenken können. sogesehen: sind wir ja auch nur wein in einem glas. oder sind wir das glas und die stimmung ist der wein. aber wer schwenkt dann.
jedenfalls tropft es von den kahlen ästen des baumes vor meinem fenster und licht ist an. am mittag.
obwohl: fast sehe ich vereinzelte blätter.

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